Dienstag, 7. Mai 2013

Berg-Suppe

Berg-Suppe. 

Lege ein Stück frische Butter in ein Kasseroll, sobald selbige steigt, streue so viel geriebenes Schwarzbrot mit Zucker, kleinen Rosinen und Zitronschale hinein, daß die Masse nicht zu trocken bleibt, drücke es dann mit dem Kochlöffel in einen Trichter und lasse es erkalten. Indessen koche ein halb Quart Wein mit eben soviel Wasser (oder statt dessen Bier) mit Zucker und Butter, quirle 1 Eierdotter mit etwas Mehl in kaltem Wasser, gieße es hinzu und lasse es aufkochen, dann stürze den Berg leise aus dem Trichter in die Schüssel und gieße die Suppe behutsam herum.

Aus einem Schlesischen Kochbuch aus dem Jahr 1835

Hagebutten-Suppe

Hagebutten - Suppe. 

Die Hagebutten koche eine Stunde lang, dann quirle sie tüchtig, und seihe sie durchs Haarsieb, nimm nach Belieben Wein, Kartoffelmehl, Zucker und Zimt, quirle alles kalt zusammen, gieße es an die Hagebutten-Brühe, lasse es aufkochen, und richte die Suppe über geschnittenem Zwieback an.

Aus einem Schlesischen Kochbuch aus dem Jahr 1835

Sonntag, 28. April 2013

Waschen weißwaschlederner Handschuhe

Urgroßmutters Tipp zum Waschen von Lederhandschuhen.
Der Tipp stammt aus einem alten Buch - wurde von mir NICHT ausprobiert, daher kann keine Garantie übernommen werden. Auch habe ich nicht herausfinden können, was "weißwaschlederne" Handschuhe bedeutet, um welches Leder es sich dabei handelt.

Waschen weißwaschlederner Handschuhe.

Man zieht je einen Handschuh an, taucht ihn in laues Wasser, seift ihn ein, und reibt nun so lange, bis aller Schmutz verschwunden ist. Her nach wird er in einem andern lauen Wasser rein abgespült, von der Hand abgezogen, in ein reines Tuch eingeschlagen, und damit so lange gewunden, bis alles Wasser entfernt ist. Alsdann läßt man die Handschuhe halb trocken werden, und zieht sie wieder an die Hand. — Oder: Man wäscht die Handschuhe in lauwarmer Buttermilch , und beschmiert sie mit Eigelb, dann werden sie wieder in Buttermilch gewaschen, in lauem Wasser ausgespült, und wie vorige getrocknet und beendet.

Quelle: Die wohlberathene Hausfrau in Stadt und Land, herausgegeben von Margarethe Kranich und Mechtilde Maier - 1868

Donnerstag, 21. März 2013

Ur-Omas Tipps zur Flecken-Entfernung

Unsere Urgroß- und Großeltern hatten noch nicht die große Auswahl an Wasch- und Reinigungsmitteln, wie wir sie heute haben. Trotzdem waren sie bemüht, die Wäsche im Haushalt sauber zu halten und manche hartnäckigen Flecken aus der Wäsche zu entfernen. Weggeworfen wurde nur selten, denn Stoffe und Wäsche waren teuer.

Vielleicht lässt sich das ein oder andere Mittel heute noch anwenden. Sollten Sie dies in Erwägung ziehen, empfiehlt sich natürlich, vor der Behandlung ein Versuch an einer nicht sichtbaren Stelle oder an einem nicht wertvollen Objekt vorzunehmen. Dies gilt natürlich auch bei der Anwendung der uns heute zur Verfügung stehenden Mittel.

In einem Buch mit Haushaltstipps aus dem Jahre 1868 fand ich diese Tipps zur Fleckenreinigung (die alte Schreibweise wurde beibehalten):

Die Fleckenreinigung.
Im Allgemeinen dient hierbei als Regel: Je veralteter ein Flecken ist, desto schwieriger und mühevoller ist seine Entfernung. Da die meisten Fleckmittel scharf sind, so suche man sie möglichst zu verdünnen, und wende sie lieber wiederholt an, damit sie Farbe und Stoff nicht zu sehr angreifen.

Bei Anwendung der Reinigungsmittel beschränke man sich auf die Stelle, wo der Flecken ist. Auch sollte man vorsichtshalber vor der Anwendung eine Probe aus einem Stück des nämlichen Zeuges anstellen

Vertilgung von Flecken aus Weißzeug. 


Blutflecken reibt man gut mit Seife ein, und wäscht das Zeug dann mit der gewöhnlichen Wäsche.

Fettflecken. Wenn veraltete Fettflecken in Weißzeug der gewöhnlichen Lauge nicht weichen, so wäscht man sie in Pottaschenlauge, und hernach in warmem Wasser aus.

Flecken, durch Kaffee, Thee und andere Flüssigkeiten verursacht, wäscht man unmittelbar nach Entstehen mit reinem Wasser aus; sind sie schon längere Zeit im Zeuge, so ist dieses erst in Wasser einzuweichen, und alsdann kann der Flecken in heißem Wasser mit Seife ausgewaschen werden.

Gelbgewordene Wäsche weicht man über Nacht in gestandene Milch, oder läßt sie einige Zeit in Buttermilch (Rührmilch) liegen, dann wäscht man sie in lauem Seifenwasser, spült sie in kaltem Wasser nach, und läßt sie wo möglich in der Sonne trocknen.

Kirschen- und Heidelbeerflecken benetzt man mit Wasser, und hält sie so lange über angezündeten Schwefel, bis sie verschwunden sind. Dann wird das Zeug in reinem Wasser mit Seife herausgewaschen. Obstflecken lassen sich am besten aus Weißzeug entfernen, indem man letzteres sofort in Urin einweicht, über Nacht so stehen läßt, und alsdann recht rein auswäscht. — Oder man befeuchtet die Flecken mit Zitronensäure oder dem Saft reifer Johannisbeeren, und nach Beseitigung der Flecken wäscht man das Zeug mit Regenwasser aus, oder bleicht es zu der Zeit, wo die Frucht, von welcher der Flecken herrührt, wieder blüht.

Oelflecken. Ist die Wäsche mit Wasser und Seife rein ausgewaschen, so hält man sie über angezündeten Schwefel, bis die Flecken weichen.

Rostflecken. Man macht die Flecken mit kaltem Wasser naß, und reibt sie auf einem zinnernen Teller, der auf einem Topf heißem Wasser steht, auf beiden Seiten so lange mit Sauerkleesalz, bis sie verschwunden sind, was sehr bald geschieht. Dann muß das Zeug in warmem Wasser sofort rein ausgewaschen werden, weil außerdem die Wäsche leicht Schaden leiden könnte. — Oder man benetzt feingestoßenen Weinstein, bestreicht die Flecken damit, und reibt sie dann gelinde aus.

Stockflecken. Man vermischt 1/2 Loth Salmiakgeist mit 2 Handvoll Salz, stößt dieß zu Pulver, und läßt es in einem neuen Topfe mit Wasser 1/2 Stunde kochen. Nun breitet man die Wäsche, worin sich Stockflecken befinden, trocken auf einem Grasplätze aus, benetzt die Flecken einigemal mit jenem Wasser, und läßt das Zeug an der Sonne trocken werden. Dieß wieder holt man noch einigemal, und bleicht dann die Wäsche nach 2 Tagen unter öfterem Begießen.

Tintenflecken. Ihre Beseitigung geschieht, wie die der Rostflecken, mit Sauerkleesalz. Noch ganz frische Tintenflecken werden sofort mit Zitronensaft eingerieben, und das betreffende Zeug alsdann in lauwarmem Wasser herausgewaschen.

Wagenschmierflecken. Um Flecken von Wagenschmiere, Thürschlösserschwärze u. dgl. aus der Wäsche zu bringen, schmiert man alsbald sehr fette Lichtschnuppe aus der Lichtputze dick auf dieselben, so daß sie ganz damit bedeckt sind. Nach 1 oder 2 Tagen werden die Flecken mit Seife eingeschmiert, und mit heißem Wasser dann ausgewaschen.

Weinflecken werden, wenn sie noch feucht sind, mit Butter oder Unschlitt bestrichen, und hernach mit Wasser herausgewaschen. Sind die Flecken jedoch schon getrocknet, so wäscht man sie erst in reinem Fruchtbranntwein , sodann in Seifenwasser, und zuletzt in reinem Wasser aus. — Oder man bestreicht die befleckte Stelle mit reinem Baumöl, und reibt sie vorsichtig mit den Fingern, dann breitet man das Tuch auf einem Grasboden aus, und läßt 2 Stunden die Sonne darauf scheinen. Nachdem das Zeug nun mit frischem Wasser und hernach mit Seifenwasser rein ausgewaschen, wird es in die Wäsche gegeben. — Auch durch Einweichen in Buttermilch lassen sich Weinflecken öfters beseitigen. Das Zeug wird dann noch in Wasser ausgewaschen, und einige Tage auf dem Grasboden gebleicht. — Außer auf diese 3 Arten können Flecken von rothem Wein auch wie folgt entfernt werden: Man vermischt in einer Obertasse einen Theelöffel gepulverten Braunstein mit einem Eßlöffel Salzsäure, und setzt die Tasse in eine mit heißem Wasser gefüllte Untertasse. Sobald ein scharfer Dampf aus jener aufsteigt, wird der mit Wasser angefeuchtete Flecken darübergehalten, und in einigen Minuten wird derselbe dann verschwunden seyn. Durch und durch fleckiges Weißzeug wird aus kaltem Wasser gespült, dann eine Viertelstunde in verdünntes Chlorkalkwasser eingeweicht, und nachher durch mehrere kalte Wasser gezogen. Das Chlorkalkwasser wird auf folgende Weise bereitet: Man gibt 8 Loth frischen, in der Apotheke zu erhaltenden Chlorkalk mit 2 Pfund Regenwasser in eine Flasche, Pfropft diese gehörig zu, und schüttelt die Mischung tüchtig. Ist dieselbe dann einige Zeit ruhig gestanden und hat sich geklärt, so gießt man sie ab. Von dieser Flüssigkeit, welche alle Pflanzenfarben bleicht, wird eine Portion in warmes Wasser gegossen, und die fleckigen Stellen des Zeuges dann hineingelegt, bis die Flecken verschwunden sind.

Vertilgung von Flecken aus Wolle, Halbwolle, Seide und Sammt. 


Fettflecken in Seidenzeug werden mit Bergamott- oder geläutertem Terpentinöl befeuchtet und etwas angewärmt. Zeigt sich der Flecken als ausgelöst, so wird aus beiden Seiten Löschpapier angelegt, mit einem warmen Bügeleisen die fleckige Stelle überfahren, und wenn das Papier das Fett eingesogen hat, befeuchtet man die Stelle mit Weingeist oder kölnischem Wasser. — Bei Seidenzeugen , welche stärkeres Anfeuchten nicht ertragen, zieht man Fettflecken lediglich durch Einsaugung heraus. Zu diesem Behufe nimmt man 3—4 neue irdene (sogenannte kölnische) Tabakspfeifen, stößt sie in einem Mörser zu staubfeinem Pulver, und vermischt dieses mit 1/2 Loth Muskatblüthen und 1/2 Loth Gewürznelken, beides gleichfalls zu feinem Pulver gestoßen. Nun legt man weißes, mit genanntem Pulver bestreutes Papier unter den Flecken, streut oben aus denselben ebenfalls von diesem Pulver, deckt darauf Papier, und hält sodann etwa 1 Minute lang ein warmes Bügeleisen darüber. Sollte sich der Flecken alsdann noch nicht herausgezogen haben, so streut man noch einmal Pulver darauf, und wiederholt das angegebene Verfahren. Ganz veraltete Oel- und Fettflecken müssen vorher ein wenig mit reinem Baumöl angefeuchtet werden, das man einige Minuten daraus weichen läßt, bevor man das Pulver darüberstreut. Dieses Pulver ist auch bei Fettflecken in Tuch und Sammt von Wirkung.

Fettflecken gehen aus seidenen und wollenen Zeugen auch, wenn man sie mit heißer Semmelkrume, warmgemachter Baumwolle, oder einem reinen, erwärmten Tuche sanft reibt. Doch muß man dann öfters die in Anwendung kommenden Stoffe erneuern, damit das ausgezogene Fett nicht wieder eingerieben wird. Fettflecken in Zeugen von zarter und unächter Farbe werden mit Eigelb, in das etwas Ochsengalle oder Branntwein eingerührt wurde, gerieben. Ist der Flecken verschwunden, so wird die Stelle mit reinem kalten Wasser abgespült.

Wagenschmierflecken u.dgl. Man befeuchtet die Zeuge mit Branntwein, und läßt sie so eine Stunde lang in Ruhe. Nun bestreicht man dieselben mit Eigelb, reibt sie sanft mit den Fingern, wäscht die befleckte Stelle mit frischem Wasser, und drückt solches sofort wieder aus. Dieß Verfahren wird einigemal wiederholt. Zuletzt wird die Stelle mit einem reinen, weißen, leinenen Tuch abgewischt und getrocknet.

Flecken von Schuhwichse, Firniß u. dgl. weichen der Rindsgalle. Sie werden damit wie mit Seife bestrichen, und hernach mit kaltem oder höchstens lauem Wasser gewaschen.

Schmutzflecken aus ächtfarbigen Wollenkleidern zu bringen, reibe man die Flecken mit verdünntem Salmiakspiritus, und wasche sie in reinem Wasser aus. Diese Flüssigkeit dient zu gleich, bei Kleidungsstücken, wenn durch Säuren (Essig, Wein, Vitriol) Flecken darin entstanden sind, die ursprüngliche Farbe wieder herzustellen.

Oel- und Schweißflecken aus wollenen und seidenen Zeugen zu entfernen, gelingt am besten mit Hülfe des Ammoniakwassers oder Salmiakgeistes. Bei der Anwendung vermischt man 1 Theil Salmiakgeist mit 8—12 Theilen Regen- oder Flußwasser, und legt die zu reinigenden Zeuge hinein. Sind es seidene, so läßt man sie ruhig liegen, bei wollenen Zeugen ist es jedoch meistens nothwendig, sie zu klopfen; Reiben oder Bürsten ist indeß fast immer unnöthig und wo möglich zu vermeiden, da dadurch der Glanz und Strich der Zeuge verändert werden würde. Nach einiger Zeit, bei seidenen Zeugen meist schon nach Verlauf weniger Minuten, wird die wässerige Flüssigkeit durch die aufgelösten fettartigen und zugleich aufgelockerten staubigen Theile ganz dunkel gefärbt; verschwindet dabei der eigenthümliche Geruch des Ammoniaks, und vermuthet man, daß die Auflösung der Schmutztheile noch nicht vollkommen ist, so muß man die Zeuge herausnehmen, in Fluß- oder Regenwasser ausspülen, und wiederum in eine frische Ammoniakslüssigkeit bringen, weil die geruchlos gewordene Flüssigkeit auch wirkungslos geworden ist. Sind Schmutz und Fett vollkommen gelöst, so werden die Zeuge aus reinem Wasser ausgewaschen, und dann getrocknet. Sollten sie eine Farbenveränderung erlitten haben, was besonders bei seidenen Bändern öfters vor kommt, so kann die ursprüngliche Farbe meist durch Einlegen in schwachen Essig wieder hergestellt werden. — Auf andere Art werden Oelflecken entfernt, wenn man das Gelbe eines Eies mit einem gleichen Umfange von Wasser abrührt. Damit bestreicht man nun den Flecken, reibt ihn sanft mit den Händen, und wäscht ihn dann mit reinem Wasser nach.

Flecken von Harz, Wachs und Pech erweicht man mit Terpentinöl, befeuchtet sie dann mit raffinirtem Weingeist, reibt sie sanft mit einem reinen Tuche aus, und spült das Zeug in lauwarmem Wasser. — Sind die Flecken in Sammt, so befeuchtet man sie mit Terpentinspiritus, legt Löschpapier darauf, und hält den Sammt über Kohlen oder ein gelindes Eisen. Hat sich der Flecken in das Papier gezogen, so überfährt man den Sammt sanft mit Weingeist, und bürstet ihn aus.

Oelfarbenflecken. Sind solche noch frisch, so reibt man sie aus wollenen Stoffen mittelst eines mit Terpentinöl getränkten Läppchens. Alte Oelfarbenflecken reibt man mit einer Mischung von 4 Theilen Branntwein, 3 Theilen grüner Seife und 1 Theil Salmiakgeist ein, und reinigt dann die Stellen mit warmem Regenwasser.

Fettflecken aus Sammt zu entfernen, befeuchtet man mit gut gereinigtem Zitronenöl ein wenig Baumwolle, und legt diese dann ganz leicht auf den Flecken, ohne den Sammt niederzu drücken. Nach 5 bis 6 maliger Wiederholung wird der Flecken verschwunden seyn, worauf man den Sammt wie gewöhnlich ausbürstet. — Oder man nimmt etwas Terpentingeist auf ein weißes Tuch, und reibt mit letzterm die befleckte Stelle nach dem Striche des Sammts so lange, bis die Unreinigkeit verschwunden ist.

Rockkrägen vom Fette der Haare zu reinigen, kann man eine Tabakabkochung, starken Fruchtbranntwein oder mit etwas Wasser verdünnten Spiritus in Anwendung bringen. Es wird dann eine Kleiderbürste in die Flüssigkeit getaucht, und der Kragen so lange gebürstet, bis der Schmutz oder die Flecken verschwunden sind.

Behufs der Vertilgung von Fettflecken, seyen es welche sie wollen, aus Stoffen aller Art verdient noch ganz besonders rühmender Erwähnung das Benzin oder Steinkohlentheeröl. Man benetzt damit ein reines Läppchen oder ein Stückchen Papier, und reibt dann auf der befleckten Stelle, bis das Fett verschwun den ist. Selbst die zartesten Farben leiden durch dieses Mittel nicht, und man darf es ruhig bei jedem Seidenstoffe anwenden. Das Benzin ist auch ein vorzügliches Mittel zur Entfernung von Wagenschmier-, Wachsflecken u. dgl. Bei Stoffen, welche das Netzen ertragen, wäscht man später die mit Benzin geriebene Stelle mit kaltem Wasser ab. Der unangenehme scharfe Geruch desselben verflüchtet schnell. — Das Benzin ist in jeder Apotheke zu billigem Preise zu haben, und gleicht nach Aussehen, Geruch und Wirkung ganz dem berühmten Brönner'schen Flecken wasser.

Wein-, Essig- und andere derartige Flecken aus Tuch- und Seidenkleider  zu vertilgen. In zwei Schoppen reines Wasser gießt man für 2 Kreuzer Jungfernmilch, (in der Apotheke zu be kommen,) schüttelt es wohl durcheinander, und benetzt die Flecken einigemal damit. Bei grüner, rother und violetter Farbe läßt man haselnußgroß Pottasche in frischem Wasser zergehen, bestreicht die Flecken damit, und legt dann das Kleid zwischen ein leinenes Tuch, in welchem es abtrocknet. Sollten die Flecken noch nicht verschwunden seyn, so wiederholt man dieses Verfahren, bis die wirkliche Farbe wieder hergestellt ist.

Blaue Flecken aus grünen Kleidern zu bringen. Man tränkt ein feines leinenes Tuch mit Salmiakgeist, benetzt die befleckten Stellen damit, wischt es dann mit einem andern leinenen trockenen Tuche fein aus, und wiederholt dieses Verfahren mehrmals. Nun hält man die feuchten Stellen zum Trocknen über ein Kohlenfeuer, und auf diese Weise wird die grüne Farbe wieder hergestellt seyn.

Regenflecken. Man gießt einen Schoppen Regenwasser in ein Glas, mischt für 3 Kreuzer Weinsteinöl darunter, schüttelt es gut durcheinander, und läßt es eine halbe Stunde stehen. Nun taucht man ein reines Läppchen in dieses Wasser, betupft die Regenflecken damit, überstreicht dann das Zeug mit einem trockenen leinenen Tuche dem Striche nach, und überfährt es mit einem warmen Bügeleisen.

Stockfleckig gewordene Seidenzeuge kann man. wie öl- und schweißfleckige mittels Salmiakgeist reinigen, derselbe muß jedoch dann mehr verdünnt werden.

Quelle: Die wohlberathene Hausfrau in Stadt und Land, herausgegeben von Margarethe Kranich und Mechtilde Maier

Omas Tipp zur Silberreinigung

Silbergeschirr reinigt man mittelst eines in fein pulverisirte Kreide getauchten feinen, weichen Lederlappens, (etwa von einem Handschuh) mit dem man das Geschirr abreibt. Hieraus mag man noch mit einem ebenfalls weichen reinen leinenen Tuche das Geschirr abwischen. Will man letzterem einen recht schönen Glanz geben, so nimmt man statt Kreide pulverisiertes, gesiebtes Hirschhorn, oder noch besser Wiener Putzpulver.

Anmerkung:
Mit Wiener Putzpulver ist wohl die Asche der Bogheadkohle gemeint, ein ausgezeichnetes Putzpulver für sämtliche Metalle. Wo man diese heute noch bekommmt, weiß ich nicht, am ehesten wohl in der Apotheke.
Bogheadkohle besteht aus 60–65 % Kohlenstoff. 9 % Wasserstoff, 4–5,5 % Sauerstoff und 18–24 % mineralischen Stoffen (Asche).

Der Tipp wurde in einem Buch für die Hausfrau aus dem Jahre 1868 gefunden.

Freitag, 8. März 2013

Spicanard und Lavendel

Gelesen in einem Buch aus dem Jahr 1868 von Christian Birkmeyer

Spicanard und Lavendel. 

Spicanard und Lavendel sind beides holzige Stauden wie Rosmarin, wird in den Gärten gezogen, blüht im Brach- und Heumonat (= Juli), wo die Blüthen gesammelt werden. Beide sind warm und trocken. Spicanard und Lavendel sind zwei köstliche Kräuter wider den Schwindel, Schlagfluß, fallende Sucht, Schlafsucht, Krämpfe, Zittern, Lähmung.

Sie erwärmen den kalten Magen, zertheilen die Winde und treiben den Harn, die monatliche Reinigung und Nachgeburt und erwärmen die Mutter, öffnen die verstopfte Leber und Milz, heben Gelbsucht und die anfangende Wassersucht.

Zu allen diesen Gebrechen siedet man eine Hand voll Spicanard- oder Lavendelkraut mit den Blumen in einer Maas weißem Wein oder Wasser und trinkt etliche Tage davon. Von der besonderen Heilkraft des destillierten Lavendelblumenwassers schreibt Dr. Agerius also:
Es ist eine höchst nützliche Arznei dem kalten flüssigen Haupt, stärkt und er wärmt die Adern, von welchen der ganze Leib seine Bewegung hat. Ein paar Löffel voll Morgens und Abends getrunken. Es ist auch eine köstliche Arznei gegen die heftigen Zahnschmerzen von kalten Flüssen, gibt dem Munde einen guten Geruch, trocknet das feuchte Zahnfleisch und bfestiget die Zähne.

Anm.: Spicanard ist eine frühere Bezeichnung für eine bestimmte Lavendelart (wahrscheinlich die männliche Lavendel-Pflanze).
Lavendel, aus lat. spica (nardi).


Dienstag, 5. März 2013

Petersilie

Petersilie. (Petroselinum sativum L.) 

Die Petersil.' gekocht im Wein',
Macht Appetit und bricht den Stein,
Treibt den Urin und stärkt den Magen;
Sie macht auch sonst ein gut' Behagen,
Stärkt das Gedächtnis, dient vor Sucht
Und ist des Gartens beste Frucht.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Omas Tipps für schöne Haare

Ihr Haar wird weich, wenn Sie ihm eine Ölpackung gönnen. Lassen Sie - am besten Mandelöl - eine Halbe Stunde auf dem Haar einwirken. Danach gut auswaschen. Olivenöl hilft bei brüchigen Haaren.

Wenn Sie der Haarspülung ein wenig Essig hinzu fügen, erhält Ihr Haar einen schönen Glanz.

Als Haarfestiger dient Bier, eventuell das Bier vorher anwärmen - das gibt außerdem Glanz. Bier hilft auch bei fettigem Haar. Bei fettigem Haar hilft auch eine Wäsche mit Kamillentee.

Spülen mit Essigwasser nach der Haarwäsche, macht Ihr langes Haar leichter kämmbar.

Verdünnter Apfelessig, in regelmäßigen Abständen ins Haar einmassiert, soll der Bildung von grauen Haaren vorbeugen.

Vitaminreiche Ernährung beugt der Bildung von trockenem Haar vor. Trockene Haare sollten möglichst auch nicht geföhnt werden. Eine Kur mit Eigelb - dieses mit etwas Wasser mischen, aufgetragen und ca. 20 Minuten einwirken lassen - danach gründlich ausspülen, hilft ebenfalls bei trockenen Haaren.

Lindenblütentee hilft gegen Kopfschuppen. Das Haar regelmäßig damit waschen.



Omas Tipps für den Hausputz

Verschmutzte Naturschwämme ca. 24 Stunden in eine Lösung aus einem Liter Wasser und etwas Kochsalz legen, hinterher gut ausspülen.

Stark verstaubte Bücher klappt man bei geöffnetem Fenster auf und zu - so verschwindet der Staub. Auch eine Kleiderbürste kann man zum Abstauben von Büchern gut verwenden.

Besen am besten immer aufhängen, so schonen Sie die Borsten. Neue Besen vor dem ersten Gebrauch in Salzwasser stellen, dann halten sie länger. Zusammen gedrückte Besenborsten über kochendes Wasser halten, sie strecken sich wieder. Zu weich gewordene Borsten in Alaunwasser tauchen, so werden sie wieder hart.

Einen Mopp entstauben Sie am besten, indem Sie ihn in eine Papiertüte stecken, zubinden und schütteln. Der Staub ist nun in der Papiertüte und der Mopp wieder brauchbar.

Etwas Terpentin im Putzwasser wirkt desinfizierend.

Stahlwolle mit etwas Essig reinigt hervorragend Aluminium.

Petroleum mit Asche vermischt reinigt Blech.

Chrom bekommen Sie am besten mit Terpentin oder Petroleum sauber (anschließend mit weichem Tuch polieren). Stark verschmutzten Chrom bearbeiten Sie mit einem weichen Lappen, der vorher mit Mehl bestäubt wurde.

Regelmäßiges Abreiben mit Zitronenschalen von Edelstahl macht diesen glänzend.

Kupfer wird wieder blank, wenn man es mit Zwiebelstücken abreibt.

Flecken auf Marmorplatten verschwinden, wenn man die Platten mit einer Scheibe Zitrone abreibt. Auf keinen Fall Scheuermittel bei Marmor benutzen. Bei leicht verschmutzten Marmorplatten reicht eine Seifenlauge zur Reinigung.

Haare von Haustieren lassen sich hervorragend mit einer feuchten alten Strumpfhose entfernen.

Bei allen meinen (und nicht nur meinen) Empfehlungen ist es ratsam, eine Probereinigung an einer nicht sichtbaren Stelle vorzunehmen.



Samstag, 16. Februar 2013

Enkaufstipps für grünes Gemüse

Die folgenden Tipps zum Thema "Grüne Gemüse" stammen aus einem alten Buch über Haushaltstipps aus dem Jahr 1834.

Gerade weil heute wieder viel über den Kauf  regionaler Produkte diskutiert wird, sei es aus Umwelt- oder sonstigen Gründen,  ist doch eventuell der ein oder andere Rat zum Einkauf regionaler Gemüsearten nützlich. Die ältere Schreib- und Ausdrucksweise wurde meist beibehalten, teilweise auch verbessert.

Grüne Gemüse

Suppenkräuter sind gegen Ostern, sowie den Sommer hindurch zu haben, nur müssen sie jung sein.

Kräuter, welche man an Saucen und Speisen gebraucht, muß man kaufen, ehe sie in Samen schießen.

Brunnenkresse ist gut, wenn sie starke Stiele hat, die Blätter fleischig sind und beide eine frische gelbgrüne Farbe haben, Sind die Blätter mit bräunlichen Flecken belegt, so ist die Pflanze alt und nicht saftreich, oder sie hat durch strenge Kälte gelitten. Brauchbar ist die Brunnenkresse fast den ganzen Winter hindurch und wird erst dann untauglich, wenn die Frösche zu laichen anfangen.

Gartenkresse ist am schmackhaftesten, wenn sie jung - ist und kann in diesem Zustande den ganzen Sommer hindurch zu haben sein.

Hopfenkeime, welche gegen Ostern verkauft werden, sind umso besser, je dicker und weißer sie sind.

Spargel schmekt im April und Mai am besten, wenn er frisch gebrochen ist.

Schnittkohl ist gegen Ende Mai, sowie den ganzen Sommer hindurch, eßbar.

Spinat schmekt am besten, wenn er jung und noch nicht geschoßt ist.

Garten - Sauerampfer, welcher einen üppigen Wuchs hat, ist dem wilden, der auf Wiesen und an den Ufern der Bäche wächst, wegen seiner der Zitronensäure an Stärke gleichkommenden Saftes vorzuziehen. Vermischt mit anderen Kräutern ist er der Gesundheit sehr zuträglich.

Grüne Erbsen, welche es um Johanni (24. Juni) gibt, sind am wohlschmeckendsten, wenn sie recht grün aussehen und noch jung sind.

Zucker-Erbsen müssen ein frisches Aussehen haben. und sich da, wo man sie abbricht, keine borstartigen Fasern zeigen, oder diese wenigstens das Abbrechen nicht erschweren.

Grüne Bohnen, mit Auswahl der jungen und zarten, sind schmackhaft bis zum Herbst.

Mohrrüben schmecken am besten, wenn sie die Stärke eines Daumens haben. Diejenigen, welche mehr rot als gelb aussehen, sind ihrer Süßigkeit wegen vorzüglicher.

Radiese, Rettiche und Rüben dürfen nicht madig und pelzig. d. h. nicht hart und zähe sein. Die runden Radiese werden für die schönsten gehalten, worunter wieder die Glasradieschen die besten snd.

Teltowsche Rüben -auch Märkische genannt - müssen dicht fein und wenn man sie roh kostet, einen bitteren, aber keinen wässrigen Geschmack haben, Sie sind um und nach Michaelis zu haben und dauern bis in das Frühjahr

Rote Rüben sind am süßesten und besten, wenn sie, in Kraut und Wurzeln, von dunkler, schwarzbrauner Farbe glatt und stark sind, auch keine oder wenigstens nicht viele Auswüchse haben.

Kohlraben, welcher nach Michaelis (29.9.) an Geschmack verliert, ist am besten, wenn die Köpfe die Größe eines mittelmäßigen Apfels haben, er darf nicht stockig oder holzig sein.

Kohlrüben (Unterkohlraben) bekommen erst gegen Weihnachten einen recht angenehmen Geschmack und verlieren bis gegen Johannis wenig davon. Man tut wohl, bei dem Einkaufe einige von einander zu schneiden, um zu sehen, ob se inwendig weiß und mürbe oder hart und holzig sind.

Blumenkohl muß in der Blume (Käse) groß. weiß dicht und nicht mit grünen Blättern durchwachsen sein.

Savoier- und Wirsingkohl müssen große und feste Köpfe haben und von Raupen nicht zernagt sein.

Weißkohl ist gegen Michaelis am besten und den ganzen Winter durch zu haben. Recht feste Köpfe mit dünnen Rippen sind zu jedem Gebrauche am besten.

Grünkohl (Braunkohl) muß kraus sein und ist im Winter am besten, wenn er Fröste bekommen hat.

Artischocken gibt es mit runden und mit spitzigen Blättern, welche erstere den lezteren vorzuziehen sind.

Petersilienwurzeln sind im Herbst und Winter zu gebrauchen; sie müssen von recht weißer Farbe und ohne  Auswüchse sein.

Meerrettich und Pastinaken schmeken im Winterhalbjahre am besten. Bei ersterem müssen die Wurzeln glatt und ohne Stockflecke fein; von letzterem snd die Zuckerpastinaken die besten, die man an ihrer größeren Rundung und Kürze erkennt. Wenn diese spät gesät worden sind, so kann man sie gegen Johannis bekommen.

Haferwurzeln, welche an ihrer graugelblichen Schale und an ihrem grasartigen Kraute am sichersten zu erkennen sind. muß man beim Einkaufe aus einander brechen um zu sehen, ob sie nicht vielleicht holzig sind, in welchem Falle sie zu nichts taugen.

Zuckerwurzeln dürfen nicht gar zu klein sein und keine faulen Flecke haben, weil sie sich im lezten Falle nicht aufbewahren lassen und in beiden Fällen zu viel Abgang haben.

Endivien sind zu untersuchen. daß die inwendigen jungen Blätter nicht abgefault oder von Schnecken gefressen sind.

Kopfsalat schmeckt so lange gut, bis er in Samen schießt; er muß große und dichte Köpfe und weiche Blätter haben.

Der Forellensalat wird wegen seines besseren Ansehens und feiner Zartheit allen übrigen vorgezogen,

Rapunzel sind klein am besten.

Gurken zu Salat dürfen nur von mittelmäßiger Größe sein und keine Rost- oder Eisenflecke haben.

Sellerie ist vom Oktober an gut, so lange er nicht stockig ist. Er ist am besten. wenn er starke Knollen und wenige Auswüchse hat. auch inwendig recht weiß ist.

Rapuntica, die gut ist, muß die Größe einer mittelmäßigen Mohrrübe haben, nicht holzig sein und sich zu einer glatten Wurzel ohne viele Auswüchse gebildet haben, welches letztere immer selten bei ihnen ist.

Kartoffeln müssen beim Kochen mehlig werden. Gegen Martini schmecken se am besten; man kann sie bis in den Mai erhalten, aber schon im April schmecken  sie nicht mehr recht gut.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Wie man die richtige Matratze findet

Der Kauf einer neuen Matratze beeinflusst das gesamte Lebensgefühl maßgeblich. Immerhin verbringt ein Mensch durchschnittlich acht Stunden des Tages im Bett, was auf eine Lebenszeit gesehen ein Drittel unserer gesamten Zeit ausmacht. Daher sollte die Wahl der Matratze nicht zu leichtfertig geschehen, denn gesunder Schlaf ist sehr wichtig für die Leistungsfähigkeit Tag für Tag. Die richtige Matratze zu finden ist von außen betrachtet auch gar nicht so einfach. Immerhin gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Fertigungsmaterialien, eine große Menge an technischen Daten hinter jedem Modell und natürlich spielt der Preis immer eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Doch worauf sollte man nun wirklich achten und wie findet man die richtige Matratze?

Probieren geht über Studieren - wie man sich richtig entscheidet

Bei der Findung der richtigen Matratze ist das eigene Wohlgefühl der beste Wegweiser. Dies lässt sich jedoch nur durch direktes Ausprobieren vor Ort ermitteln. Es ist ein sehr wichtiger Schritt beim Matratzenkauf, sich die Zeit zum Ausprobieren zu nehmen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die natürliche Schlafposition eingenommen wird und die Liegeprobe mindestens fünf, besser zehn Minuten durchgeführt wird. Matratzen passen sich an den Körper an und nach einer Minute liegen lässt sich noch nicht viel über das Liegegefühl herausfinden. Sich diese Zeit zu nehmen ist einer der wichtigsten Schritte bei der Findung der idealen Matratze. Natürlich ist es auch immer sinnvoll, die Hilfe von Fachpersonal in Geschäften ebenfalls in Anspruch zu nehmen. Der fachkundige Rat eines Kenners zeigt Details, die eine Liegeprobe eventuell nicht aufzeigen kann. Nach dieser Probe haben sich mit Sicherheit einige Favoriten ergeben und danach ist es sinnvoll sich mit dem Material der Matratzen näher auseinander zu setzen.

Federkern oder Kaltschaum? - Die wichtigsten Unterschiede zwischen den gängigen Materialien
Für das Schlaferlebnis spielen die Fertigungsmaterialien der Matratze natürlich ebenfalls eine tragende Rolle. Matratzenkerne werden auf verschiedenste Arten und Weisen gefertigt, auf deren Vor- und Nachteile hier eingegangen wird.
Der wohl bekannteste Matratzenkern bildet der Federkern. Hierbei handelt es sich um eine Vielzahl von Metallspiralen, welche vom Bezug umhüllt werden. Diese Matratzen federn recht stark und sind in der Regel günstig zu erwerben. Der Nachteil dieser Matratzenkerne liegt jedoch in ihrer Kurzlebigkeit. Die Federkerne neigen über die Jahre dazu, zu verbiegen oder gar abzubrechen, was sich dann sehr negativ auf das Schlaferlebnis auswirkt. Hochwertige Federkernmatratzen erkennt man daran, dass sie viele und kleinere Metallspiralen verwenden. Eine Federkernmatratze besitzt meist eine schlechte Punktelastizität. Das bedeutet, dass die Matratze sich nur sehr bedingt an die Körperform anpasst, da der Körper recht flächig einsinkt.
Da die Federkernmatratze somit einige schwerwiegendere Nachteile mit sich bringt, wurde der Taschenfederkern entwickelt. Diese Matratzen besitzen prinzipiell die gleiche Bauweise wie eine gewöhnliche Federkernmatratze, nur dass die einzelnen Federn hier in Polstertaschen eingenäht sind. Die Vorteile hierbei sind eine deutlich längere Lebensdauer und verbesserte Punktelastizität. Dies spiegelt sich in etwas höheren Anschaffungskosten im Vergleich zur Federkernmatratze wider.

Die Kaltschaummatratze hingegen wird aus einem Block gefertigt. Der Kern besteht aus verdichtetem Kunststoffschaum, der keinerlei Federn oder anderes Innenleben besitzt. Kaltschaummatratzen bieten viele Vorteile. Sie besitzen eine hervorragende Punktelastizität und passen sich somit dem Körper sehr gut an. Dies ist vor allem für Menschen mit Rückenproblemen ein wichtiges Argument, da die Wirbelsäule so eine gesunde Haltung im Schlaf findet. Ein weiterer Pluspunkt der Kaltschaummatratze ist, dass sie sehr langlebig ist. Als Nachteil sollte erwähnt sein, dass für solche Matratzen immer ein Lattenrost mit Minimalabstand benötigt wird. Das heißt, die Bretter des Lattenrosts müssen sehr dicht stehen, da die Matratze ansonsten sehr schnell verschleißt und binnen einem Jahr unbrauchbar ist.

Die richtige Entscheidung treffen

Mit diesen Hinweisen ist es recht einfach eine Matratze zu finden, mit der Schlafen wirklich Freude bereitet. Dieser Aspekt ist sehr wichtig und sollte auf keinen Fall zu kurz kommen. Daher ist übertriebene Sparsamkeit hier nicht zu empfehlen

Donnerstag, 17. Januar 2013

Omas Hausmittel

Um Vasen mit engem Hals mühelos zu reinigen, füllt man die Vase mit Wasser und klein geschnittenen rohen Kartoffeln. Dann kräftig schütteln und zum Schluss mit klarem Wasser ausspülen.

Versiegelte Fußböden glänzen wieder wie neu, wenn man sie mit kaltem schwarzen Tee aufwischt.

Lauwarmer Pfefferminztee hilft gegen Übelkeit.

Eine Teemischung aus Huflattich und Gänseblümchen hilft gegen Husten.

Längere Zeit unbenutzte Thermoskannen werden wieder frisch, wenn man sie mit einem Stück Zucker füllt.

Melisse wirkt herzstärkend und gegen Herzklopfen, heißer Holundertee hilft gegen Schüttelfrost.

Schlieren auf Brillengläsern lassen sich mit einigen Tropfen Essig gut entfernen.

Schlaflosigkeit kann man mit einem heißen Fußbad und anschließendem kalten abduschen bekämpfen. Helfen soll auch, wenn man seinen Kopf auf ein Kissen mit getrockneten Brennnessel-Blättern bettet. Ein Tee aus Brennnesselblättern wirkt schleimlösend und blutreinigend.

Stumpf gewordenes Kristall glänzt wieder, wenn man es mit angefeuchtetem Salz abreibt.

Ölflecken auf der Kleidung lassen sich entfernen, wenn man sie dick mit Babypuder bestreut und über Nacht einwirken lässt. Der Fleck ist nach dem Ausbürsten weg.

Wenn man etwas Salz ins heiße Fett gibt, verhindert man lästige Fettspritzer aus der Pfanne.

Honig mit Zwiebelsaft erhitzen und trinken, hilft gegen Husten.

Juckende Insektenstiche kann man lindern, indem man eine rohe Kartoffel aufdrückt.

Freitag, 4. Januar 2013

Angelaufenes Silber zum Glänzen bringen

Hierfür gibt es sehr viele Mittel im Handel zu kaufen. Jedes einzelne Teil mit einem entsprechenden Silber-Putztuch zu bearbeiten, ist doch sehr mühsam. Im Handel erhältliche Flüssigkeiten sind ziemlich teuer und evtl. wenig umweltschonend. Wer es aber preiswerter haben möchte, kann es mit diesem Tipp versuchen:

Einen Kochtopf mit Wasser füllen, ein zerknülltes Stück Alufolie und Salz hinzufügen und aufkochen. Das angelaufene Silber in den Topf geben und eine Weile mit kochen lassen.

Danach das Silber mit einem weichen Tuch trocknen. Häufig ist das ein Mittel der Wahl und wirkt Wunder. Man sollte aber das Silber nicht allzu stark anlaufen lassen und diese Prozedur öfter durchführen.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Fleckentfernung mit einfachen Mitteln

Im Handel sind jede Menge Mittel zum Entfernen von Flecken erhältlich. Meist gibt es für jeden Fleck ein entsprechendes Mittel, was natürlich nicht unbedingt preiswert ist.

Meistens reichen einfache Hausmittel, die fast jeder zu hause hat. Bevor Sie teure Fleckenmittel im Handel kaufen, versuchen Sie es doch zuerst einmal mit Haarspray, Rasierschaum, Mineralwasser. Verteilen bzw. Einarbeiten kann man diese Mittel sehr gut mit einer ausgedienten Zahnbürste.

Falls möglich sollten die Flecke nicht antrocknen. Bereits angetrocknete Flecke können gut mit Mineralwasser getränkt und dadurch vor dem Waschen etwas aufgelöst werden. Kugelschreiber-Flecke, Grasflecken bearbeiten Sie mit Haarspray, Tomaten-Flecke, Ketchup-Flecke, Schokoladen-Flecke mit Rasierschaum. Jeweils mit der Zahnbürste einmassieren, etwas einwirken lassen und danach in der Waschmaschine wie gewohnt waschen.

Meist lassen sich die Flecke mit solchen einfachen und preiswerten Mittel entfernen. Versuchen Sie es einfach. Bei Textilien, die man nicht in der Waschmaschine waschen darf, sollte man allerdings vorsichtig sein. Weisen Sie in diesem Fall die Reinigung auf den Fleck hin, damit dieser gleich speziell behandelt werden kann.